Von der Redaktion von DatingAppSchweiz.ch ·
Warum das Profil so wichtig ist
In einer Dating-App entscheiden andere oft innerhalb weniger Sekunden, ob sie mehr über dich erfahren wollen. Bei Swipe-Apps wie Bumble sieht man zuerst dein Hauptfoto und vielleicht noch eine Zeile Text. Bei Partnervermittlungen wie Parship lesen die Leute zwar mehr, vergleichen aber auch mehr Profile. In beiden Fällen gilt: Ein gutes Profil zeigt ehrlich, wer du bist, und macht es anderen leicht, ein Gespräch zu beginnen.
Ein gutes Profil hat noch einen zweiten Vorteil: Es filtert. Wenn du klar zeigst, was dir wichtig ist, melden sich eher Menschen, die dazu passen. Das spart Zeit und Enttäuschungen auf beiden Seiten.
Ein gutes Profil spart dir Zeit. Wer klar zeigt, wer er ist und was er sucht, bekommt weniger, aber passendere Kontakte. Das gilt für alle Apps, von Parship bis Bumble. Ein unvollständiges Profil wirkt dagegen schnell lieblos, und viele wischen es einfach weiter.
Rechne damit, dass viele Menschen zuerst nur das erste Foto und die erste Zeile sehen. Genau diese beiden Dinge sollten also zeigen, wer du bist. Alles andere liest man erst, wenn das Interesse geweckt ist.
Die richtigen Fotos
Fotos sind der wichtigste Teil deines Profils. Wähle drei bis sechs aktuelle Bilder, auf denen man dich gut erkennt. Das erste Foto sollte dein Gesicht zeigen, freundlich und bei gutem Licht. Tageslicht am Fenster oder draussen wirkt fast immer besser als Blitz.

Zeig auf weiteren Fotos etwas aus deinem Leben: beim Wandern, beim Kochen, mit deinem Hobby. Solche Bilder geben anderen einen Anlass, dich darauf anzusprechen. Vermeide Gruppenfotos als Hauptbild, starke Filter und Sonnenbrillen auf allen Bildern. Wer erst raten muss, welche Person auf dem Gruppenfoto du bist, wischt meist weiter.
Verwende nur Fotos, die dich zeigen und die du selbst gemacht hast oder machen liess. Fotos von anderen Menschen ohne deren Einverständnis gehören nicht ins Profil. Und denk daran, dass Bilder im Internet weiterverbreitet werden können. Wenn du diskret bleiben willst, bieten manche Dienste an, Fotos zu anonymisieren und nur für ausgewählte Kontakte freizugeben, zum Beispiel C-Date.
Achte auf gutes Licht und einen ruhigen Hintergrund. Tageslicht am Fenster oder draussen ist fast immer besser als ein Blitz. Lächle, wenn dir danach ist, und schau in die Kamera. Sonnenbrillen, Mützen und starke Filter verstecken genau das, was andere sehen möchten. Und zeig nur Fotos, auf denen du heute noch so aussiehst.
Was in den Profiltext gehört
Der Text muss nicht lang sein. Drei bis fünf Sätze reichen, wenn sie konkret sind. Statt «Ich reise gern und lache viel» schreib lieber, wohin du zuletzt gereist bist oder worüber du zuletzt gelacht hast. Konkrete Details machen dich greifbar und geben anderen einen einfachen Einstieg für die erste Nachricht.

Ein bewährter Aufbau:
- ein Satz dazu, wer du bist und was du gern tust
- ein konkretes Detail, das neugierig macht
- ein Satz dazu, was du suchst
Sei ehrlich darüber, was du suchst. Wer eine feste Beziehung will, darf das sagen; wer etwas Lockeres sucht, ebenso. Ehrlichkeit spart beiden Seiten Zeit. Vermeide Listen, was dein Gegenüber alles nicht sein darf. Solche Sätze wirken schnell verbittert und schrecken auch passende Menschen ab.
Ein guter Profiltext ist konkret. Statt «Ich reise gern» schreibst du besser, wohin du zuletzt gereist bist oder wohin du noch möchtest. Statt «Ich bin humorvoll» zeigst du es lieber mit einem Satz, der zum Schmunzeln bringt. Solche Details geben anderen einen einfachen Einstieg für die erste Nachricht.
Sag auch ehrlich, was du suchst. Eine feste Beziehung, etwas Lockeres oder erst einmal Gespräche: Alles ist in Ordnung, solange es im Profil steht. So sparen sich beide Seiten Enttäuschungen.
Privatsphäre im Profil
Gib in deinem Profil keine Angaben preis, mit denen man dich leicht finden kann: keine Adresse, keinen Arbeitgeber, keinen vollständigen Namen und keine Handynummer. Ein Vorname oder ein Pseudonym reicht. Achte auch auf Details im Hintergrund deiner Fotos, etwa Hausnummern, Autokennzeichen oder Firmenlogos.
Diese Vorsicht schützt dich nicht nur vor neugierigen Bekannten, sondern auch vor Betrügern. Die Schweizerische Kriminalprävention erklärt, wie bei Romance Scam gefälschte Profile genutzt werden, um Vertrauen aufzubauen. Je weniger persönliche Details öffentlich sind, desto schwerer machst du es solchen Menschen. Zu deinen Rechten beim Datenschutz informiert der Eidgenössische Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragte.
Überleg dir auch, welche Informationen du erst später teilst. Deinen Arbeitgeber, deine genaue Wohngegend oder deine Handynummer musst du nicht im Profil zeigen. Wer dich wirklich kennenlernen will, versteht das. Erzähl solche Dinge erst, wenn ihr euch getroffen habt und du der Person vertraust.
Typische Fehler, die du vermeiden solltest
Einige Fehler sieht man in Dating-Apps immer wieder. Alte Fotos, die nicht mehr zu dir passen, führen spätestens beim ersten Treffen zu Enttäuschung. Ein leeres Profil ohne Text wirkt desinteressiert. Und negative Sätze wie «Bin eigentlich nur hier, weil mich ein Freund angemeldet hat» machen es anderen schwer, dich anzuschreiben.
Ein weiterer Fehler ist, das Profil nach der Anmeldung nie mehr anzufassen. Schau es dir nach ein, zwei Wochen noch einmal an: Welche Fotos haben Gespräche ausgelöst? Was fragen die Leute dich? Passe dein Profil danach an. Viele Apps zeigen dir auch Tipps, welche Angaben noch fehlen.
Lies dein Profil zum Schluss noch einmal mit den Augen einer fremden Person. Würdest du dieser Person schreiben? Wenn nicht, ändere ein Foto oder einen Satz. Bitte auch eine Freundin oder einen Freund um eine ehrliche Meinung. Andere sehen oft sofort, was wir selbst übersehen.
Ein weiterer häufiger Fehler ist Negativität. Sätze wie «Keine Spieler» oder «Wer nur Fotos sammelt, bitte weiterwischen» schrecken auch die Menschen ab, die du eigentlich ansprechen möchtest. Schreib lieber, was du dir wünschst, statt was du nicht willst. Das wirkt offener und sympathischer.
Das Profil an die App anpassen
Nicht jede App funktioniert gleich. Bei Bumble zählt vor allem das erste Foto, weil die Leute schnell wischen. Bei Parship oder eDarling liest man mehr, und der Persönlichkeitstest macht einen grossen Teil der Vorschläge aus; hier lohnt es sich, die Fragen in Ruhe und ehrlich zu beantworten. Bei C-Date ist es wichtig, offen anzugeben, welche Art Treffen dich interessiert, damit die Vorschläge passen.
Welche App zu deinem Ziel passt, zeigt unser Vergleich auf der Startseite. Und wie du nach einem Match das Gespräch beginnst, erklärt unser Ratgeber zur ersten Nachricht.
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Häufige Fragen
Wie viele Fotos sollte ein Dating-Profil haben?
Drei bis sechs aktuelle Fotos sind ideal. Das erste sollte dein Gesicht gut zeigen, die weiteren etwas aus deinem Leben.
Wie lang sollte der Profiltext sein?
Drei bis fünf konkrete Sätze reichen. Wichtiger als die Länge sind Details, die anderen einen Einstieg für die erste Nachricht geben.
Soll ich schreiben, was ich suche?
Ja. Ob feste Beziehung oder etwas Lockeres: Ehrlichkeit spart beiden Seiten Zeit und bringt passendere Kontakte.
Welche Angaben sollte ich nicht ins Profil schreiben?
Keine Adresse, keinen Arbeitgeber, keinen vollständigen Namen und keine Handynummer. Ein Vorname oder Pseudonym reicht.
Kann ich Fotos diskret halten?
Bei manchen Diensten ja. Bei C-Date kannst du Fotos anonymisieren und nur für ausgewählte Kontakte freigeben.
